Das Bild zeigt eine Brücke über einen Fluss in einer modernen Stadt
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New European Bauhaus

Die Initiative „New European Bauhaus“ wurde von der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen im September 2019 initiiert. Ziel der Initiative ist es, den European Green Deal  im Rahmen eines interdisziplinären und partizipativen Prozesses durch innovative Ideen und Konzepte zu unterstützen. Das New European Bauhaus folgt dabei den Grundwerten „sustainability, aesthetics and inclusiveness“ (Nachhaltigkeit, Ästhetik, Inklusivität) und soll eine Brücke zwischen Wissenschaft & Technologie und Kunst & Kultur zur Gestaltung nachhaltiger Lebensweisen schaffen.

Die Umsetzung soll im Rahmen der folgenden Phasen erfolgen:

  • 10/2020-06/2021 Co-Design-Phase: Sammlung von 2000 Ideen und guten Beispielen, Ausschreibung des Bauhaus Preises (in 2022 Wdh)
  • ab 09/2021 Delivery-Phase: Implementierung von NEB-Pilotprojekten, Netzwerkbildung zur Verbreitung guter Beispiele
  • Ab 01/2023 Dissemination-Phase: Verbreitung von Ideen und Aktionen in Europa und darüber hinaus

Zur Umsetzung der beabsichtigten Maßnahmen sollen neben Horizont Europa auch weitere Programme der Europäischen Kommission beitragen, wie der European Regional Development Fund (ERDF), das Erasmus+ Programme (ERASMUS), das Creative Europe Programme (CREA) und das Single Market Programme (SMP).

Der Horizon Europe-New European Bauhaus Nexus Report enthält Empfehlungen von Expert*innen für die Horizont Europa Arbeitsprogramm 2021-2022 und 2023-2024. Dabei werden konkrete Vorschläge zu Ausschreibungsthemen in den Clustern des 2. Pfeilers gemacht. So tragen zahlreiche Ausschreibungsthemen in den Arbeitsprogrammen von Cluster 4 Digital, Industry and Space zu den Zielen des New European Bauhauses bei. Darüber hinaus sind auch Empfehlungen zu möglichen Aktivitäten nach 2024 und ein Aktionsplan bis 2.100 enthalten.

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