22.12.2021

Ergebnisse der 1-stufigen Ausschreibungsthemen 2021 zu Destination 1 & 2

Die EU-Kommission hat über die Evaluierungsergebnisse der Ausschreibungsthemen zu Destination 1 und 2 informiert. Die Anteile von deutschen Teilnehmenden, Koordinierenden und eingeworbenen Fördermitteln sind dabei im Vergleich zu Horizont 2020 leicht gesunken.

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Die EU-Kommission hat die vorläufigen Evaluierungsergebnisse der 2021er Calls in Destination 1 – CLIMATE NEUTRAL, CIRCULAR AND DIGITISED PRODUCTION und Destination 2 – INCREASED AUTONOMY IN KEY STRATEGIC VALUE CHAINS FOR RESILIENT INDUSTRY veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen mit Blick auf die Anteile deutscher Teilnehmenden, Koordinierenden und eingeworbenen Fördermittel einen leichten Rückgang im Vergleich zu Horizont 2020:

Die Anteile der deutschen Teilnehmenden (-1,5 %-Punkte (PP), der Fördermittel für deutsche Beteiligte (-2,0 % PP) sowie der deutschen Koordinierenden (-1,3 % PP) sind im Vergleich mit den Durchschnittswerten in den NMBP-Ausschreibungen von Horizont 2020 leicht gesunken. In Zahlen bedeutet dies:

  • In den Ausschreibungen zu „RESILIENCE“ werden von den 221 insgesamt eingereichten Anträgen 54 gefördert, was insgesamt 769 erfolgreichen Antragstellenden entspricht. Der deutsche Anteil liegt dabei bei 113 Antragstellenden, die 61, Mio. € einwerben konnten. Von den Antragstellenden konnten dabei acht erfolgreiche deutsche Koordinierende gefördert werden.
  • In den Ausschreibungen zu „TWIN TRANSITION“ werden von den 294 insgesamt eingereichten Anträgen 50 gefördert, was insgesamt 829 erfolgreichen Antragstellenden entspricht. Der deutsche Anteil liegt dabei bei 88 Antragstellenden, die 43,1 Mio. € einwerben konnten. Von den Antragstellenden konnten dabei sechs erfolgreiche deutsche Koordinierende gefördert werden.

Da das Budget der Ausschreibung nicht vollständig ausgeschöpft wurde, werden aller Voraussicht nach einige weitere Projekte von der Reserveliste Fördermittel erhalten.

nks-dit/mg