03.08.2026 Horizont Europa

EU und Japan einigen sich auf Assoziierung zu Horizont Europa

Japan und die Europäische Kommission haben die Verhandlungen über die Assoziierung Japans zum Rahmenprogramm Horizont Europa erfolgreich abgeschlossen. Durch diese Vereinbarung können Forscher mit Sitz in Japan Fördermittel im Rahmen der Ausschreibungen in der Säule 2 des Programms beantragen.

Handschlag zweier Personen vor dem Hintergrund der Flaggen der EU und Japan
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Seit dem 30.07.2026 ist Japan offiziell an Horizont Europa assoziiert. Das Abkommen ermöglicht es japanischen Forschern und Organisationen, zu denselben Bedingungen wie denen aus EU-Mitgliedstaaten an den Ausschreibungen in der Säule 2 von Horizont Europa teilzunehmen. Sie können sich internationalen Forschungskonsortien anschließen und diese leiten, EU-Fördermittel erhalten und gemeinsam mit führenden Forschungseinrichtungen an der Bewältigung globaler Herausforderungen arbeiten.

Im Rahmen des vom japanischen Außenministerium veröffentlichten Assoziierungs-abkommens hat Japan zugestimmt, im Zeitraum 2026–27 einen Beitrag von 13,7 Millionen Euro zum Programmbudget von Horizont Europa zu leisten.

Die Vereinbarung ist der jüngste Schritt zur weltweiten Ausweitung des 93,5-Milliarden-Euro-Programms und folgt auf Vereinbarungen mit Neuseeland, Kanada und Südkorea. Japan ist das bevölkerungsreichste Land, das sich bisher dem Programm angeschlossen hat.

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nks-dit/ry